Spezielle Tipps mit Kräutern, Gewürzen & Blüten

Hagebutten zur Weiterverarbeitung vorbereiten
Knoblauch-Zitronensaft
Kräutermischung für Gemüse-, Getreide, und Salatgerichte
Kräutermischung mit frischen grünen Kräutern
Kühlende Kräuter und Gewürze
Wärmende Kräuter und Gewürze
Löwenzahnhonig
Rosenwasser
Rosenwasser kalt angesetzt

 

Hagebutten zur Weiterverarbeitung vorbereiten

Die Früchte der Heckenrose kann man im Spätherbst, am besten nach dem ersten Frost, von November bis Februar sammeln. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte können auch den ganzen Winter am Strauch bleiben und erst im Frühling gesammelt werden.

Man kann die Hagebutten auch auf ein Blech legen und 1-2 Tage tiefkühlen, damit sich das süße Aroma in der Kälte entwickeln kann. Danach die Früchte wieder auftauen, die Stiele und Blüten entfernt und halbieren.

Es gibt einige Möglichkeiten die Härchen der Hagebutten zu entfernen. Auf alle Fälle sollte man wegen des Juckreizes dabei Einweghandschuhe tragen. Und leider ist das Entfernen der Härchen immer etwas mühsam, doch ist es die Mühe wert.

Möglichkeiten für Eingekochtes:

Methode 1: Hagebutten waschen, Stiel und restliche Blüte (Fliege) mit einem kleinen Messer entfernen. Kann man auch einfach mit dem Daumennagel abknipsen. Die Hagebutten ca. 1 Std. mit wenig Wasser weichkochen.

  1. Entweder:  Hagebutten abkühlen lassen und mit dem Stabmixer pürieren. Das Hagebuttenpüree erst durch ein grobes, dann ein feines Sieb passieren. Einfacher geht es mit der Flotten Lotte. Dabei immer nur eine kleine Menge nehmen und immer wieder die Kerne entfernen.

2. oder: Zuerst die Hagebutten mit der restlichen Garflüssigkeit portionsweise sehr gründlich durch die Flotte Lotte passieren und erst dann mit dem Stabmixer fein pürieren.

Danach kann das Hagebuttenpüree für köstliche Rezepte weiterverarbeitet werden.

Methode 2 – kurze Einkochzeit:

Die Hagebutten aufschneiden, Samen und Härchen mit einem kleine Löffel herausschaben, Stiel und Blütenansatz wegschneiden. (Die Kerne nicht wegwerfen, sondern in etwas Wasser 10 Min. auskochen. Die abgeseihte Flüssigkeit kann dann in das Hagebuttenmus kommen). Die Früchte gut waschen und kleinschneiden. Können so mit kurzer Einkochzeit für Marmeladen verkocht werden. (ca. 5 – 10 Minuten in etwas Wasser mit Gelierzucker und Zitronensaft sprudelnd kochen lassen, – sofort in saubere Gläser füllen und gut verschließen). TIPP: Wer sie feiner haben möchte, kann die Hagebutten vor dem Einkochen mit dem Stabmixer pürieren. Für Chutneys die Früchte nur klein schneiden.

Hagebutten kann man auch roh essen. Auch hier gilt vorher unbedingt die kleinen Kerne und Härchen entfernen, da diese einen starken Juckreiz auslösen.

Knoblauch-Zitronensaft

Zutaten: 30 geschälte Bio-Knoblauchzehen, 5 Bio-Zitronen (unbehandelt und ungespritzt), 1 LT Wasser

Zubereitung: Bio-Knoblauchzehen schälen und klein schneiden, Bio-Zitronen in warmem Wasser gründlich waschen und ungeschält in kleine Würfel schneiden. Beides im Mixer zerkleinern, mit einem Teil des Wassers das Mixgut verdünnen, damit es mixbar bleibt. Den Rest des Wassers aufsetzen, das Mixgut beimengen, zum Kochen bringen und einmal aufwallen lassen. Ergibt einen nach Zitrone schmeckenden, milchigen, sämigen, dünnen Brei. Sehr Empfindliche können ihn durchseihen.

In eine Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Täglich ein Stamperl (2 cl) 1 – 2 Stunden vor oder nach der Hauptmahlzeit trinken.
Nach dreiwöchiger Kur acht Tage pausieren und dann mit der nächsten Kur beginnen. Diese preiswerte und wirksame gesundheitsunterstützende Kur sollte man ein- bis zweimal jährlich wiederholen.

Tipp: Mit Wasser verdünnt schmeckt der Zaubertrank wie Limonade.

 Kräutermischung für Gemüse-, Getreide, und Salatgerichte

Zutaten: Je 1 Teil Basilikum, Oregano, Rosmarin, Dill, ½ Teil Thymian, 1/5 Teil Paprikapulver.

Zubereitung: Diese getrockneten Kräuter werden fein gemahlen und miteinander vermischt.

Tipp: Gleich eine größere Menge vorbereitet und in einem gut verschließbaren Gefäß aufbewahren, so ist die wertvolle Mischung jeder Zeit griffbereit und einsetzbar.

Kräuter und Gewürze sind eine wertvolle Verdauungshilfe. C. W. Echter empfiehlt einen spezielle Kräutermischung, die allen Gemüse-, Getreide-, und Salatgerichten eine pikante und spezielle Note verleiht und gleichzeitig unsere Gesundheit unterstütz.

Quelle: Rezepte und Textauszüge aus „Neue Wege zur Gesundheit“, Christian Wilhelm Echter

Kräutermischung mit frischen grünen Kräutern

Zutaten: Dazu gehören: Petersilie, Basilikum, Dill, Estragon, Bärlauch, Kerbel, Kresse, Zitronenmelisse, Oregano, Majoran, Borretsch, Liebstöckel, Schnittlauch, Ysop und Bohnenkraut.

Zubereitung: Diese pikanten Kräuter werden kleingehackt und je nach Geschmack mit frischem Knoblauch vermischt.*

Frisch geerntet sind diese Kräuter natürlich am besten. Die meisten kann man selbst im Garten oder im Kräutertopf am Fensterbankerl ziehen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte Kräuter erwerben, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Diese frischen grünen Kräuter sind wertvolle Wirkstoffspender und eine symbiosefreundliche Verdauungshilfe.

Quelle: Rezepte und Textauszüge aus „Neue Wege zur Gesundheit“, Christian Wilhelm Echter

Kühlende Kräuter und Gewürze

Gewürze die eine kühlende Wirkung auf unseren Körper haben sind z.B. Salz, Estragon, Wermut, Schafgarbe und Sojasauce.

Wärmende Kräuter und Gewürze

Mit den richtigen Kräutern und Gewürzen könnt ihr eure Körper so richtig aufheizen. Basilikum, Rosmarin, Majoran, Thymian, Kardamom, Wacholder, Chili, Pfeffer, Ingwer, Kümmel, Kreuzkümmel, Zimt, Nelken und auch Anis sind wertvolle Helfer die die Natur für uns bereitstellt.

Löwenzahnhonig

Zutaten: 3 Handvoll Löwenzahnblüten, 1 Lt Wasser, 1 Bio Zitrone – Saft und Schale, 1 kg Zucker

Zubereitung: Löwenzahnblüten an einem trockenen, sonnigen Tag pflücken, die gewaschenen, gelben Blütenblätter in 1 Lt Wasser 2 Stunden ziehen lassen. Das Wasser und Blüten zum Kochen bringen, langsam abkühlen und die Mischung über Nacht ziehen lassen. Abseihen und nun zum Sud den Zucker und den Saft und die geriebene Schale der Bio Zitrone hinzufügen. Die Mischung wieder zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme leise simmern. Zwischendurch umrühren und den Schaum abschöpfen. Die Flüssigkeit einige Stunden einkochen bis sie Fäden sieht. Je mehr sie einkochen, desto zähflüssiger wird der Löwenzahnhonig. Noch warm in Gläser füllen.

Löwenzahnhonig kann wie Honig z.B. zum Süßen von Tee, Müslis und anderen Süßspeisen oder auch als Brotaufstrich verwendet werden.

Rosenwasser

Zutaten: 1/2 Liter destilliertes Wasser, 4 Hand voll duftende Rosenblütenblätter (ungespritzt!), 2 Handvoll braucht man gleich, die 2. Hälfte erst in 3 Tagen (immer frisch sammeln)

Zubereitung: Man schneiden den hellen Blütenboden ab, da dieser Teil der Rosenblüte häufig bitter ist. Einen 1/2 Liter destilliertes Wasser und 2 Handvoll Rosenblüten in einen Topf geben und 3 Tage zugedeckelt an einen warmen Ort stellen.
Das Rosenwasser durch ein Sieb abgießen und die aufgefangenen Blütenblätter entsorgen. Dann schüttet man das Rosenwasser zurück in den Topf und gibt wiederum 2 Handvoll Blütenblätter hinein. Nochmals 1 Woche ziehen lassen. Danach das Rosenwasser absieben, in eine saubere Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Rosenwasser wird in manchen Gerichten der indischen, arabischen oder iranischen Küche zur Aromatisierung verwendet. Einfach mal ausprobieren.

Rosenwasser kalt angesetzt

Zutaten: 1/2 Liter destilliertes Wasser, 4 Hand voll duftende Rosenblütenblätter (ungespritzt!), 2 Handvoll braucht man gleich, die 2. Hälfte erst in 3 Tagen (immer frisch sammeln)

Zubereitung: Den weißen Blattansatz der Rosenblätter abzupfen. (Schmeckt häufig bitter). Einen 1/2 Liter destilliertes Wasser und 2 Handvoll Rosenblüten in einen Topf geben und 3 Tage zugedeckelt an einen warmen Ort stellen.
Das Rosenwasser durch ein Sieb abgießen und die aufgefangenen Blütenblätter entsorgen. Dann schüttet man das Rosenwasser zurück in den Topf und gibt wiederum 2 Handvoll Blütenblätter hinein. Nochmals 1 Woche ziehen lassen. Danach das Rosenwasser absieben, in eine saubere Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Rosenwasser wird für Weinsoßen, Fisch, Dressings, Gebäck, Süß-Speisen und in manchen Gerichten der indischen, arabischen oder iranischen Küche zur Aromatisierung verwendet.